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Sicherheit geht vor

JET-Gruppe bietet umfangreiches Wartungsprogramm für RWA-Anlagen

BildDie große Bedeutung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA-Anlagen) für den vorbeugenden Brandschutz ist unbestritten. Damit die Funktionsfähigkeit der Anlagen auch im Brandfall sichergestellt ist, bedarf es regelmäßiger und kompetenter Wartungen. „Wird die Wartung vernachlässigt und die RWA-Anlage arbeitet zum Zeitpunkt eines Brandes nicht korrekt, kann dies zu gravierenden Personen- und Sachschäden führen“, erklärt Yannick Tegeler, Produktmanager der JET Gruppe. „Zudem drohen den Gebäudebetreibern versicherungs- beziehungsweise haftungsrechtliche Konsequenzen.“ Um hier rechtlich abzusichern, bietet die JET-Gruppe deutschlandweit ein zuverlässiges Wartungs- und Serviceprogramm – sowohl für eigene als auch für fremde RWA-Anlagen.

Sogenannte Rauch- und Wärmeabzugs-Anlagen (RWA-Anlagen) leiten im Brandfall Rauch und Hitze zuverlässig über das Dach eines Gebäudes ab. Für Industriegebäude gelten zahlreiche gesetzliche Vorgaben für diese Art des vorbeugenden Brandschutzes. Im Fall eines Brandes, füllt sich der betroffene Raum mit Rauch, noch bevor sich das Feuer ausbreitet. Die hierbei entstehenden toxischen Gase bedeuten die Hauptgefahr für die im Gebäude befindlichen Personen. Bereits wenige Atemzüge im verrauchten Raum bergen die Gefahr einer Ohnmacht, die das eigenständige Verlassen des Gebäudes unmöglich machen würde. Die Folge wäre im schlimmsten Fall der Tod durch Ersticken. Zudem verursachen abgelagerter Rauch beziehungsweise toxischer Ruß oft enorme Sachschäden. Eine ordnungsgemäß gewartete RWA-Anlage trägt dazu bei, solche Schäden zu minimieren. Durch das Öffnen der Dachoberlichter im Brandfall kann der heiße Rauch, physikalischen Prinzipien folgend, nach oben entweichen. So werden Rauchschäden verringert und Lösch- sowie Rettungswege für die Feuerwehr freigehalten. Einsetzbar sind RWA-Anlagen in Lichtkuppeln, Lichtbändern sowie weiteren Glaskonstruktionen. Durch manuelle Ansteuerung oder durch automatische Einzelauslösung wird die RWA-Anlage im Brandfall geöffnet. Dies kann, je nach eingebautem Anlagen-Modell, auf pneumatische, elektrische oder pyrotechnische Weise erfolgen.

Wartung bedeutet Sicherheit

Um Defekte an der RWA-Anlage frühzeitig erkennen und beheben zu können, ist eine regelmäßige Wartung von großer Bedeutung. Sollte die Anlage im Brandfall nicht voll funktionstüchtig sein, droht dem Betreiber – neben enormen Sach- und im schlimmsten Fall auch Personenschäden – Ärger mit den zuständigen Bau- sowie Strafverfolgungs-behörden. So legt beispielsweise die VdS/CEA-Richtlinie 4020 für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen eindeutig fest, dass der Betreiber eines natürlichen RWA-Systems verpflichtet ist, dieses in regelmäßigen Zeitabständen, mindestens einmal jährlich, prüfen und warten zu lassen. Diese Wartungen und eventuell nötige Instandsetzungen müssen, laut Richtlinie, von einem VdS-anerkannten Errichter für RWA durchgeführt werden. Kommt der Gebäudebetreiber dieser Verpflichtung nicht nach, kann dies im Schadensfall strafrechtliche Konsequenzen für ihn haben.

„Um die Sicherheit durch eine RWA-Anlage auch wirklich zu gewährleisten, bieten wir umfassende Wartungskonzepte an“, so Yannick Tegeler. „Und als VdS-zertifizierter Errichter von RWA-Systemen mit über 40-jähriger Erfahrung ist die JET-Gruppe ein kompetenter Partner bei allen Fragen, rund um das Thema Rauch- und Wärmeabzug.“ Neben regelmäßig geschultem Fachpersonal, das deutschlandweit zur Wartung der Anlagen eingesetzt wird, profitieren Wartungskunden der JET-Gruppe auch von dem 24-Stunden-Notrufservice, der eine schnelle Reaktionszeit im Störungsfall garantiert. Mithilfe individualisierter Checklisten kontrolliert und dokumentiert das JET-Service-Team alle Leitungen, Schraubverbindungen und beweglichen Teile der Anlage, an denen eventuelle Fehlfunktionen auftreten können.

Ordnungsgemäße Wartung durch geordnetes Vorgehen:

1. Prüfung auf bauliche Veränderungen seit der letzten Inspektion
2. Prüfung der RWA-technischen Ansteuerung
3. Prüfung/Instandhaltung beweglicher Anlagenkomponenten
4. Reinigung der RWA von Staub, Ablagerungen und Korrosion
5. Funktionsprüfung durch Probe-Auslösung
6. Dokumentation sämtlicher Wartungsschritte und Prüfergebnisse

Vorbeugend Schaden regulieren

Während die Gefahren für Personen durch Rauchgasvergiftungen bei einem Brand in der Öffentlichkeit schon weithin bekannt sind, unterschätzen viele Betreiber von Industriegebäuden die Schäden, die durch die Raucheinwirkung im Brandfall entstehen können. Während sich Brandschäden meist lediglich auf mehrere Tausend Euro belaufen, steigen die Sanierungskosten der Rauchschäden schnell in Millionenhöhe. Und nicht nur das: Der schadstoffbelastete Ruß führt zu Korrosion an Maschinen, Werkzeugen sowie IT-Systemen und kann sogar die Baukonstruktion in Mitleidenschaft ziehen. Viele Arbeitsplätze können dann auf lange Sicht nicht mehr genutzt werden. Dies führt dazu, dass rund 43 Prozent der betroffenen Unternehmen einen Brandfall nicht überleben. Weitere 28 Prozent verschwinden innerhalb der nächsten drei Jahre vom Markt, da trotz Feuer- und Betriebsunterbrechungs-versicherungen die langfristig verursachten Schäden, wie Imageverlust und Kundenabwanderung während des Betriebsstillstandes, nicht durch die Versicherung ausgeglichen und kaum durch die betroffenen Unternehmen kompensiert werden können. Ein funktionstüchtiger Rauch- und Wärmeabzug kann diese Folgen minimieren. Darauf weisen auch Brandschutzexperten regelmäßig hin. So erklärt beispielsweise Oberbrandrat Dr. Markus Pulm aus Karlsruhe: „Insgesamt sind bei einer gut funktionierenden Entrauchung deutlich geringere Brand- und Rauchschäden zu erwarten. Wichtig ist“, so betont der Experte, „dass eine ordentlich dimensionierte RWA im Idealfall vor Eintreffen der Feuerwehr ausgelöst wird.“ Auf diese Weise kann die RWA ihre Aufgabe erfüllen und für eine raucharme Schicht im unteren Bereich des Gebäudes sorgen, so dass die Feuerwehr Personen aus den Räumlichkeiten schnellstmöglich retten und den Brand zügig eindämmen kann.

Weitere Informationen zum bundesweiten RWA-Wartungsservice der JET-Gruppe erhalten interessierte Gebäudebetreiber, Planer und Dachprofis direkt bei der JET-Gruppe in Hüllhorst: bestellbar per Telefon (05744-5030) oder per E-Mail (info@jet-gruppe.de).

Über:

JET-Gruppe
Herr Bert Barkhausen
Weidehorst 28
32609 Hüllhorst
Deutschland

fon ..: 0 57 44 – 503-203
web ..: http://www.jet-gruppe.de
email : bbarkhausen@jet-gruppe.de

Die „JET-Gruppe“ mit Hauptsitz in Hüllhorst (Ostwestfalen) ist ein europaweit führender Anbieter von Tageslicht-Lösungen sowie Rauch- und Wärmeabzugs-Systemen (RWA). Zu den Hauptprodukten zählen dabei insbesondere Lichtkuppeln und Lichtbänder, die schwerpunktmäßig im Industrie-, Gewerbe- und Kommunalbau eingesetzt werden. Europaweit werden zunehmend auch die Flachdächer von Büro-, Verwaltungs- und Wohnungsbauten mit Qualitäts-Produkten aus Glas von JET ausgestattet. Derzeit arbeiten rund 500 Beschäftigte für die deutsche JET-Gruppe – an insgesamt fünf Standorten im Bundesgebiet. Hinzu kommen Niederlassungen in Polen („JET Grupa Polska“), Dänemark („Multi-Lite A/S“), den Niederlanden („JET BIK Projecten B.V.“ und „JET BIK Producten B.V.“), Großbritannien („JET COX Ltd.“) sowie der Schweiz („JET Tageslichttechnik AG“). Die internationale JET-Group beschäftigt rund 650 Mitarbeiter.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Iris Zahalka
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14 – 20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : i.zahalka@dako-pr.de

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