Pressemitteilungen und Pressemeldungen

Kritik der bayerischen Wohlfahrtsverbände am Vorstoß von MdB Jens Spahn

Union möchte osteuropäische Pflegekräfte aus der Schwarzarbeit führen. Die Wohlfahrtsverbände hingegen sehen darin eine „Beihilfe zur Schwarzarbeit“

Die Unionsfraktion im Bundestag hatte kurz vor Jahreswechsel mit dem Vorschlag überrascht 400.000 illegal in Deutschland arbeitende Pflegekräfte aus Osteuropa in ein legales Arbeitsverhältnis führen zu wollen. So forderte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion laut Informationen der „Welt am Sonntag“, dass den hierzulande schwarz arbeitenden Pflegekräften aus Osteuropa „ein Weg zurück in die Legalität geebnet werden müsse.“

Die Reaktion der Wohlfahrtsverbände in Bayern ließ nicht lange auf sich warten und fiel wie erwartet aus. Der Landesgeschäftsführer der AWO in Bayern, Thomas Beyer, kommentierte in einer Berichterstattung des „Münchner Merkur“ die jüngsten Überlegungen der Union wie folgt: „Das ist Beihilfe zur Schwarzarbeit.“

Selbstverständlich ist die Kritik der Wohlfahrtsverbände legitim – schließlich sind die Überlegungen der Bundestagsfraktion der Union längst nicht in ein Gesetz gegossen und es ist fragwürdig, ob dies in dieser Legislaturperiode überhaupt geschehen wird.
Es bleibt also genug Zeit für die Politik und auch die Interessenverbände, um alle Argumente abzuwägen.

Deshalb sollten alle Beteiligten den ein oder anderen Blick über den Tellerrand wagen, z.B. auf das Nachbarland Österreich. So gab es bereits im Jahr 2011 einen ähnlichen Vorschlag aus den Reihen der Bundestagsfraktion der Union. Damals wollte man sich am Modell Österreichs orientieren, wo man bereits 2007 mit dem sogenannten „Hausbetreuungsgesetz“ eine Lösung geschaffen hat, die mittlerweile auch in Deutschland vielen praktikabel erscheint. Mit Hilfe einer Amnestiegelung, staatlicher Kontrolle und auch Förderung konnte die Alpenrepublik einem Großteil der ausländischen Pflegekräfte einen Weg zurück in die Legalität aufzeigen. Mit Erfolg, denn nach Schätzung ist die Anzahl der illegalen Pflegerinnen in Privathaushalten österreichweit von 40.000 auf etwa 7.000 zurückgegangen.

Über:

Werner Sperber, Personalvermitlung
Herr Werner Sperber
Altenhofweg 26a
92318 Neumarkt
Deutschland

fon ..: 09181 5209681
fax ..: 09181 440479
web ..: http://www.betreuerin-aus-osteuropa.de
email : info@betreuerin-aus-osteuropa.de

Pressekontakt:

Werner Sperber, Personalvermitlung
Herr Werner Sperber
Altenhofweg 26a
92318 Neumarkt

fon ..: 09181 5209681
web ..: http://www.betreuerin-aus-osteuropa.de
email : info@betreuerin-aus-osteuropa.de

Ähnliche Beiträge
  • deuru... Wuppertal im Juni 2013 - Informativ und benutzerfreundlich - so lässt sich die überarbeitete Webseite von deurus.com [...]
  • Optim... Sehr gerne möchten wir Ihre Aufmerksamkeit einer Online-Werbung zur Abrundung Ihrer Marketing-Strategie auf nachfolgendes Bayernportal lenken. Partizipieren auch Sie von der [...]
  • Europ... -- /via Jetzt-PR/ [...]
  • Matth... Zahlreiche Neuerungen im Matthias-Claudius-Haus wecken [...]
  • Unter... Seniorenbetreuerinnen aus Tschechien pflegen deutsche Senioren. Neues Konzept nutzt die kurzen Wegen zwischen Unterfranken und dem tschechischen Nachbarn. Pflegeversicherung übernimmt bis 2.418 [...]