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Ausgezeichneter MBA

Wenn gestandene Fachärzte, die längst mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, wieder die „Schulbank“ drücken, muss das einen besonderen Grund haben

Bild– so wie den MBA-Studiengang Gesundheits-Management, den das Klinikum Ingolstadt gemeinsam mit der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) entwickelt und 2005 gestartet hat. Zehn Jahre später sorgt die Kooperation auch bundesweit für Aufsehen. Auf der Quartera-Weiterbildungskonferenz in Berlin kam sie sogar auf den zweiten Platz beim DGFP-Preis für erfolgreiche Weiterbildungspartnerschaften.

Eine bessere Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft und eine professionelle Fort- und Weiterbildung in Unternehmen werden in Deutschland immer wieder gefordert. Dass es auch gelungene Beispiele für die Kombination aus Beidem gibt, zeigt unter anderem der Preis der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e. V. (DGFP), der für besonders gelungene Projekte in diesem Bereich verliehen wird – so wie für das des Klinikums Ingolstadt und der Technischen Hochschule Ingolstadt. Schon seit rund zehn Jahren werden in dem gemeinsamen MBA-Studiengang gestandene Mediziner und phasenweise sogar Chefärzte des Klinikums wieder zu Studierenden – und das so erfolgreich, dass beide Partner nun mit einem DGFP-Preis ausgezeichnet wurden.

Die DGFP ehrt damit gelungene partnerschaftliche Kooperati¬onen zwischen Hochschulen und Unternehmen für die beste Umsetzung von akademischer Weiterbildung. Unter 34 Bewerbern kam das Ingolstädter Modell im Rahmen der Quartera-Weiterbildungskonferenz in Berlin Ende letzten Jahres auf den zweiten Platz. Die Jury lobte vor allem die wirksame Umsetzung der im MBA-Studiengang „Gesundheits-Management“ vermittelten Kompetenzen in der Personalpolitik des Klinikums.

Verbesserung der Prozesse, Kosten und Organisation

Auch Heribert Fastenmeier zieht rund zehn Jahre nach dem Start des Studiengangs eine sehr positive Bilanz. „Mit dem MBA haben wir eine Verbesserung der Prozesse, der Kosten und der laufenden Organisation erreicht“, so der Geschäftsführer des Klinikums. „Damit werden nicht nur unsere Ärzte für die betriebswirtschaftlichen Herausforderungen unseres Klinikums qualifiziert. Zugleich werden wir auch als Arbeitgeber deutlich attraktiver. Das heißt, noch mehr tolle Ärzte bewerben sich und bleiben auch länger bei uns.“

In mehreren Modulen lernen die Teilnehmer Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, aber auch viel über Gesundheitsökonomie und rechtliche Hintergründe oder das „Geschäftsmodell Gesundheitsunternehmen“ mit seinen Besonderheiten sowie die Themen Management und Führung. Der Studiengang sei genau auf die Personalentwicklung einer modernen Klinik zugeschnitten, sodass die Inhalte des Studiums in die berufliche Praxis einfließen könnten, erklärt Prof. Thomas Doyé, Vize-Präsident der THI und Leiter des Instituts für Weiterbildung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit verhindere zudem das typische „Silodenken“.

Das sahen von Beginn an auch die teilnehmenden Ärzte so: Der Mix aus Teilnehmern verschiedener medizinischer Fachgebiete etwa aus dem operativen, konservativen oder psychiatrischen Bereich eröffne viele neue und interessante Einsichten, die über den „Tellerrand“ des eigenen Klinikalltags hinausgingen und neue Möglichkeiten aufzeigten. Das Feedback der Ärzte und „Gesundheitsmanager“ war von Beginn an sehr positiv. Sie zeigten sich überrascht, wie anschaulich und spannend vermeintlich trockene Materie aus der Betriebswirtschaftslehre vermittelt werde. Die Ärzte freuten sich über eine hohe Praxisrelevanz, viele anschauliche Beispiele und die Behandlung aktueller Brennpunkte im eigenen Krankenhaus und im Rahmen des Studiums, bilanziert Fastenmeier.

Chefärzte auf der „Schulbank“

Sogar mehrere Klinikdirektoren des Klinikums hatten zwischenzeitlich an einer speziell auf sie zugeschnittenen Version der Weiterbildung für Chefärzte teilgenommen, um sich neben ihrem medizinischen Know-how und ihrer bereits vorhandenen Managementerfahrung an der Spitze einer Klinik neue Anregungen für Führungskräfte zu holen. Der Arzt brauche heute ein ökonomisches Grundverständnis, insbesondere in Leitungsfunktionen, so Fastenmeier. In Zeiten der DRGs, der Fallpauschalen im Gesundheitssystem, werde jeder leitende Mediziner auch ein Stück weit zum Manager.

Denn Kliniken müssen heute nicht nur Hochleistungsmedizin liefern, die natürlich mit hohen Kosten verbunden ist – sie sollten auch betriebswirtschaftlich und organisatorisch mehr denn je gut aufgestellt sein. Sie müssen eine gleichbleibend hohe Qualität liefern, viele Standards beachten, in gute Medizin investieren und die wirtschaftlichen, technischen und strukturellen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Patienten optimal versorgt werden können. Und sie müssen dabei effizient arbeiten, um Spielräume für Investitionen in die eigene medizinische Leistungsfähigkeit zu schaffen. Das hat viel mit umsichtiger Planung, Prozessmanagement, Kooperationsmanagement und der richtigen Ressourcen- und Personalplanung zu tun – auch von Seiten der Mediziner. „Ärzte brauchen heute ein ökonomisches Grundverständnis, insbesondere in Leitungsfunktionen“, so Fastenmeier.

„Lohnende Investition“

Aus diesem Grund, aber auch, um attraktiver für qualifizierte Ärzte zu werden, hatte das Klinikum 2005 den neuen Studiengang gestartet, der ihnen seitdem zusätzliche Qualifikationsmöglichkeiten und neue Karrierechancen eröffnet. Dafür investiert das Schwerpunktkrankenhaus auch viel Geld – nicht nur für die Kosten der Studienplätze, sondern auch für die aufsummiert rund zehn Vollzeitstellen, die man durch die laufenden MBA-Kurse mit je 20 Teilnehmern im Klinikalltag verliert – eine beachtliche Summe also, „aber eine lohnende Investition“, wie Heribert Fastenmeier feststellt. Denn die Ärzte werden für die MBA-Qualifizierung freigestellt.

Der Studiengang ist nur ein Teil der vielseitigen Weiterbildungsprogramme im Klinikum. Beispielsweise hat das Klinikum vor rund zwei Jahren eine bis dahin deutschlandweit einzigartige Ausbildung zu klinischen Risikomanagern mit Schwerpunkt Patientensicherheit ins Leben gerufen. Einen weiteren Studiengang hat das Klinikum auch im Pflegebereich mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt etabliert – ein weiteres Beispiel für eine gelungene Verknüpfung aus Wissenschaft und Praxis, das vielleicht ebenso preisverdächtig ist.
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Medizinische Kompetenz, erstklassige Versorgung und individuelle Betreuung – im Klinikum Ingolstadt ist jeder Patient in guten Händen. Bestmögliche Behandlung und Therapie garantieren die national und international anerkannten Mediziner in den Kliniken und Instituten sowie den Belegkliniken.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Spezialisten ermöglicht umfassende medizinische Betreuung und Beratung. Auch in unvorhersehbaren Notfällen ist stets ein Spezialist vor Ort, und kurze Transportwege erhöhen den Komfort.
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Über:

Klinikum Ingolstadt GmbH
Herr Joschi Haunsperger
Krumenauerstraße 25
85049 Ingolstadt
Deutschland

fon ..: 0841/8801061
web ..: http://www.klinikum-ingolstadt.de
email : presse@klinikum-ingolstadt.de

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